Allgemeines Grundwissen zum Outdoor Cannabis Anbau in Deutschland

Cannabis Anbau outdoor

Der Artikel soll eine kleine Zusammenfassung des notwendigen Wissens für Cannabis Outdoor Anbau in Deutschland sein. Vorweg, dieser Beitrag kann und soll nicht alle Fragen beantworten, es soll lediglich ein wenig basiswissen vermittelt werden um einen kleinen überblick über das Thema zu gewähren. Gerade der Cannabis Outdoor Anbau verlangt Zeit, eine gute Anleitung, und einen Ertrag.  Der erste und wichtigste Punkt ist das Saatgut. Ohne Samen gibt es keine Pflanzen. Aber auch andere Faktoren spielen eine wichtige Rolle beim Hanf outdoor Anbau.

Weedness Growshop

Was brauche ich um erfolgreiche Outdoor Cannabis Pflanzen anzubauen?

 

Der erste und wichtigste Punkt ist das Saatgut. Ohne Samen gibt es keine Pflanzen. Bitte achte hier auf entsprechende Qualität und Eignung.Deswegen bitte kein Saatgut aus Vogelfutter oder Müsli verwenden, da es höchstwahrscheinlich aus EU-Fasern Hanf hergestellt wurde und somit genetisch verändert und somit wirkungslos ist. Wenn du Cannabis Samen aus deinem Konsumierten Gras gepult hast kann es unter Umständen, aber geeignet sein. Das Problem hier ist das man nicht weiß ob wie Sorte eine lange oder spätblühende Sorte ist. Deswegen rate ich unbedingt zu qualitativ hochwertigen Samen von bekannten Samenbanken mit guten Eigenschaften. 

 

Überblick von guten Cannabis Outdoor Sorten


Passion #1, Purple#1, Afghani, Early Skunk, Early Pearl, Power Plant, Top44, PPP, Early Special, Trance, Shaman, Hollands Hope, Purple Star, Twilight, Durban Poison, Voodoo, Khola (KC33), Snowwhite, New Purple Power, Amsterdam Flame, Dutch Dragon, Sensi Star, Nebula, Durga Mata, Sweet Purple, Sweet Tooth #3, Hawaii x Skunk, Swiss Miss, Early Girl, Ruderalis SkunkRuderalis Indica, Mandala#1, Sudden Flower.

 

Es gibt noch 1000 andere gute Sorten man sollte deswegen aufgrund deiner spezifischen Ansprüchen entscheiden.



Was brauche ich noch zum Anbauen?

 

Nachdem wir die Samen gekauft oder bestellt haben brauchen wir noch die richtige Beleuchtung. Je nach Menge der Pflanzen dann ein oder mehrere Leuchtstoffröhren inklusive Fassung und Stecker.

 

Auf was sollte ich noch unbedingt achten?

 

Aussaattermin in Mitteleuropa (Österreich, Schweiz, Deutschland, Niederlande) ist ab April bis Juni. Je später man anfängt die Pflanzen vorzuziehen, desto kleiner werden die Pflanzen, bzw. kürzer ist die Wachstumsphase und somit ist auch das Endprodukt kleiner. Die Erträge werden also zum großen Teil darüber bestimmt wann man die Pflanze ausgesetzt hat. Am besten zieht man die Pflanzen unter Leuchtstoffröhren bei 18 Stunden Beleuchtung vor. Allgemein gilt beim Outdooranbau das der größte Feind  Schnecken  und neugierige Nachbarn oder Spaziergänger sind. Gegen die Schnecken hilft eine großzügige vorzucht oder Schneckenkorn, sodass die Schnecken der Pflanze nichts mehr anhaben können. Gegen die Nachbarn und Spaziergänger hilft eine gute Tarnung zum Beispiel durch Brennnesseln oder  gut ausgewählte Growplätze. Ich empfehle  das Risiko zu streuen und an verschiedenen Orten die Pflanzen auszusetzen. Mit dieser Strategie erwischt zu werden ist wesentlich geringer und die Chance eine Ernte einzufahren ist um einiges erhöht.


Sensi seeds super Skunk

Wie finde ich den optimalen Outdoor Cannabis Growplatz?

  

Um den optimalen Growplatz zu finden benötigt man nur sogenannte Zeigerpflanzen. Beliebte Zeigerpflanzen sind Brennnesseln, sie zeigen stickstoffhaltigen Boden an. In der Wachstumsphase hat die Pflanze einen erhöhten Stickstoff bedarf und profitiert somit von der Nähe an ein Brennnessel Feld. Zusätzlich sollte man einen Platz wählen der gut mit Licht, gutem Boden und guter Möglichkeit unauffällig zu Gießen ausgestattet ist. Licht und Boden sind hierbei der bestimmende Faktor zur erfolgreichen Ernte. Am besten man gräbt ein tiefes Loch in den Boden und tauscht die vorgefundene Erde mit guter Blumenerde aus. Hierzu empfiehlt sich besonders Erde aus dem Growshop (Biobizz, Plagron) oder Obi Markt (Compo Sana).Für gute Lichtverhältnisse sollte man die Vegetation im Blick haben. Eine Lichtung die mindestens 30m in Richtung Süden baum frei ist, wäre dafür optimal geeignet um das Potenzial der Sonne voll auszunutzen. Aber Sicherheit geht vor allem auch vor guten Licht Verhältnissen. Was bringt es wenn die Pflanzen entdeckt werden wobei man nur die optimalen Bedienungen erreichen wollte?


Wann sollte man mit der Keimung für die Outdoor Saison beginnen und auf was achten?

 

Am besten beginnt man schon im Februar alle Sachen zu besorgen und die Samen keimen zu lassen. Damit ist garantiert dass man gewaltige Pflanzen im Hochsommer hat. Anfang März kann man diese dann auch schon aussetzen. Aber auch eine aus satt Mitte Juni kann durchaus noch zu erfolgen führen. Hier gilt umso früher umso besser. Die ersten Schritte für eine erfolgreiche Saison sind also zuerst einmal die Keimung dazu legen wir die Samen für 12 Stunden in ein Glas Wasser. Danach sollte man die Samen ca. 1 cm tief in feuchte Aussaaterde machen. Innerhalb von wenigen Tagen streckt sich die Pflanze aus der Erde. Ab diesem Zeitpunkt kann man mit der Beleuchtung anfangen. Die Lampe werden 16 – 18 Stunden am Tag eingeschaltet. Bitte keine Lampe an machen bevor die Samen nicht endgültig gekeimt sind. Ein Schwenkventilator ist in dieser Phase zu empfehlen, da der Stamm in 90 % der Fälle zu dünn ist. Deswegen ist es von essentieller Bedeutung das man den Stamm massiv verstärkt, was gerade bei Pflanzen im Freien sehr wichtig ist. Aufgrund von Starken Stürmen kann eure Pflanze Umknicken und sterben.  Der Ventilator sollte mehrere Stunden täglich laufen um den Wind in der freien Natur bestens zu imitieren. Sollte man die Natur nicht so gut nachahmen, könnten einige Probleme entstehen. Die Pflanzen Spargeln stark infolge steigt das Risiko das sie umkippen und sterben.

 


Zudem sind die Töpfe in denen die Pflanzen stehen sehr wichtig. Sie sollten auf keinen Fall zu groß sein und die Erde sollte leicht vorgedüngt sein. Auch sollte man die Pflanzen immer feucht halten, aber niemals komplett nass, das heißt konkret immer nur dann Gießen, wenn die Erde im Topf oberflächlich angetrocknet ist. Nach ca. 4-6 Wochen sind die Pflanzen soweit um ausgewildert zu werden. So, nun ist das Wichtigste geschafft und wir haben ein gutes Fundament um kräftige Hanf pflanzen zu erhalten.Bei längeren Trocken Perioden (3 – 4 Wochen) sollte man die Pflanzen besuchen um sie zu Gießen. In aller Regel übernimmt die Natur die komplette Zucht und es wird kein extra Gießwasser benötigt. Man muss nur im Herbst die Pflanzen ernten. Der erntezeitpunkt hängt dann je nach Sorte und Örtlichkeiten ab. 


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Kommentare: 4
  • #1

    Niklas (Dienstag, 21 Juli 2015 13:54)

    Hallo erstmal, und richtig coole Seite habt ihr da freut mich euch gefunden zu haben.
    Nun zu meinem Problem ich habe 3 Pflänzen draußen stehen und eine davon wird oben richtig gelb anstatt Grün. Was soll ich da jetzt am besten gegen machen ?
    Vielen Dank und liebe Grüße.

  • #2

    Weedness (Dienstag, 28 Juli 2015 13:40)

    Schau doch einfach mal den neuen Artikel Nährstoffmangel und guck ob eines dieser probleme vorliegt.

  • #3

    Rias (Montag, 14 Dezember 2015 14:28)

    Im Beitrag steht man soll die Samen schon im Februar zum keimen bringen und 4-6 Wochen vorziehen. Nun hab ich jetz aber wo anders gelesen man sollte sie erst nach den Eisheiligen also Mitte Mai raus bringen da sonst die Gefahr von Bodenfrost besteht. Demnach sollte man sie ja Anfang April keimen lassen. Wie ist es denn nun richtig?^^ danke schonmal im voraus :)

  • #4

    girof (Donnerstag, 25 Februar 2016 10:47)

    schön erklärt Hoche brenesseln und gut licht.Für die optimalen Bedingungen.Gruss ausm schwobaländle.