Wie baut man Cannabis Outdoor im Maisfeld eigentlich am besten an?

Für Grower mit weniger Möglichkeiten ist der Outdoor Grow im Maisfeld eine gute Option um Cannabis erfolgreich anzubauen. Im Folgenden werde ich auf die Besonderheiten beim Anbau von Hanf in Maisfeldern eingehen. Der Anbau in einem Maisfeld unterscheidet sich grundlegend von einem normalen Outdoor Guerilliagrow. Maisfelder bieten der Marihuana Pflanze optimalen Boden, Nährstoffe und genug Platz um stark zu werden. Beim normalen Guerilliagrow muss in der Regel der Boden aufgearbeitet werden, weil die Nährstoffe unzureichend sind. Das ist oft sehr aufwendig bzw. Teuer, denn passende Blumenerde, Dünger und Wasser muss zum Growplatz geschafft werden. Aber an was muss man eigentlich noch alles denken, wenn man Hanf im Maisfeld Anbauen möchte?

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Warum überhaupt in einem Maisfeld Marihuana Anbauen?

 

Hanf in einem Maisfeld anbauen hat lange Tradition, denn der Bauer hat den Boden schön gelockert und in der Regel großzügig mit Nährstoffen unterfüttert. Auch der gute Zugang zur Sonne spielt eine entscheidende Rolle beim Anbau in Maisfeldern. Durch den relativ guten Zugang zum Licht kann eure Pflanze extrem schnell wachsen. Generell ist der Anbau im Feld mit wenig Aufwand und Kosten verbunden. So wird das unternehmerische Risiko extrem verringert. Ist euer Outdoor Anbau dann von Erfolg gekrönt, hat man relativ wenig für die reiche Ernte getan. Denn sind die Hanf Pflanzen einmal in das Maisfeld gepflanzt, kann man sie bis zur Ernte in Ruhe lassen. Die Pflanzen versorgen sich komplett selber und können dürre Perioden bis zu 4 Wochen überleben. Cannabis ist wie Unkraut und ist perfekt aufgehoben im Maisfeld. 

 


Welche Vor- und Nachteile gibt es gegenüber einem normalen Guerilliagrow?

  

Es gibt tonnenweise Vorteile für den Anbau in Maisfeldern, wie zum Beispiel ausreichend Platz. Gerade in ländlichen Gegenden gibt es unendliche viele Felder. Diese können optimal genutzt werden um Marihuana anzubauen. Dabei kann man nach dem Prinzip Risikostreuung vorgehen um möglichst eine Fette Ernte zu haben. Dafür sucht man sich möglichst viele Spots aus. Der Vorteil vom Maisfeld ist das man nicht an natürliche Waldspots gebunden ist. Die Boden Aufbereitung ist in der Regel durch den Bauer erfolgt. Durch diese Kommerzielle Vorbereitung ist keine zusätzliche Erde oder Dünger mehr notwendig. Das spart Kosten, Aufwand und verringert das Risiko massiv. Auch wird durch das wachsende Mais, unsere kleinen Pflanzen perfekt abgedeckt. So hat man eine immer mitwachsende Deckung vor ungewollten Zuschauern. Durch den aufbereiteten Boden ist auch der Pflegeaufwand viel geringer, denn Wasser brauchen die Pflanzen nicht. Die lockere Struktur sorgt, dafür, dass die Pflanzen leicht an Wasser kommen. Als Nachteile lassen sich, aber auch hier einige Dinge finden wie zum Beispiel die Belastung durch Pestizide oder Kunstdünger. Die hochgezüchteten Maispflanzen benötigen mittlerweile allerlei Supermittel um zu Wachsen. Gerade wenn unsere Hanf Pflanze in der Blüte ist und der Bauer anfängt zu düngen kann das kritisch werden. Ein weiteres Problem sind Hubschrauber. Marihuana Pflanzen sind relativ leicht aus der Luft zu entdecken. Dem kann man nur entgegenwirken, wenn man jeweils nur eine Pflanze durch eine Maispflanze ersetzt. Pflanz man eine ganze Reihe Cannabis pflanzen, werden diese mit hoher Wahrscheinlichkeit aus der Luft früher oder später entdeckt. Das Stichwort hier ist Risikostreuung deswegen verteilt eure Pflanzen schön auf verschiedene Maisfelder. 

 

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Welche Cannabis Samen/Sorte für einen Maisfeld Anbau?

 

Eigentlich können alle Sorten im Maisfeld angebaut werden, aber mit zunehmender Zeit ähnelt euer Anbau immer mehr einem Krimi, denn das Maisfeld könnte jeden Tag geerntet werden. Deswegen sollte man sich für eine Sorte entscheiden die eine schnelle Blüte hat wie zum Beispiel Frisian Dew, Early Skunk oder andere Skunk Sorten. Gute Angebot findet ihr bei Sensi Seeds, die extra Sorten habe die extrem schnell Blühen und garantiert im Maisfeld fertig werden. Die Auswahl der Samen für den Maisfeld Anbau, sollte man keinesfalls unterschätzen, denn das kann am Ende den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg machen.

 

Wie ist der Lebenszyklus von Mais, sodass wir unser Marihuana rechtzeitig im Feld Ernten können?

 

Die Aussaat von Mais erfolgt im April bis Mitte Mai in Deutschland. Die Samen können, aber erst ab etwa 8 Grad Keimen. Mitte Juni hat ein Maisfeld dann in der Regel eine Höhe von etwa 50 cm. Ab diesem Zeitpunkt werden in der Regel keine Pestizide mehr ausgebracht. Man muss unbedingt warten bis der Mais hoch genug ist, denn die heutigen Pestizide zerstören unseren Hanf. Mitte September und Mitte November erfolgt dann die Ernte des Futter Mais. Je nach Region, Feld, Nährstoffe, Sorte, Wetter und Verwendungszweck kann die Ernte etwas variieren. Deswegen ist es wichtig eine Marihuana Sorte zu wählen die eine schnelle Blüte hat, damit unsere Hanf Pflanze vor dem Mais fertig ist.

 


Was ist bei der Auswahl des Maisfeldes zu beachten?

 

Wichtig ist es ein passendes Maisfeld für den Outdoor Hanf Anbau im Maisfeld zu finden. Hierbei ist zu beachten das nicht 2 Jahre in Folge Mais auf einem Feld angebaut werden. Das heißt dass man jedes Jahr aufs Neue seine Maisfelder suchen muss. Besonders beachten muss man die Einsehbarkeit des Feldes von erhöhten Hügeln, Jägersitzen, Häusern oder Brücken. Auch nahe gelegen Flugplätze sind ein Problem für euren Maisfeld Grow. Am besten wählt man Felder die sehr abgeschieden sind und auch nicht einsehbar sind von beispielsweise vorbeifahrenden Bussen oder Autos. Hat man sichergestellt das niemand von oben unsere Marihuana Pflanzen sehen kann, suchen wir einen guten Zugang, damit wir unentdeckt ins Feld gelangen können. Ein Waldrand oder Radweg bietet sich hierfür an, der gut mit dem Auto oder zu Fuß erreichbar ist. 

 

Was machen, wenn man die richtigen Hanf Samen für das Maisfeld hat?

Nach der Samenauswahl kommt die Vorzucht beziehungsweise die Keimung. Da wir erst Mitte Juni aussetzten können, müssen wir die Marihuana Pflanze zuhause vorziehen. Damit fängt man am besten schon Anfang Mai an. Ist der Mais etwa 50 Cm hoch, kann auch der Traktor nicht mehr darüberfahren. Unsere Cannabis Pflanzen sollten also im Juni ungefähr genau so groß seien wie der Mais. Etwa 30 bis 50 Cm Höhe reicht aus, damit unsere Cannabis Pflanzen sich voll ins Maisfeld integrieren.  Ist der Tag der Aussaat gekommen, setzt man nach Möglichkeit 2 bis 5 Hanf Pflanzen mittig in ein Maisfeld. Dabei muss am besten ein Abstand von ca. 1 Meter von der einen zur anderen Pflanze einhalten um nicht aus der Luft aufzufallen. Maisfelder sind eine homogene Masse und unsere Pflanzen treten deutlich hervor deswegen ist mehr Abstand immer besser. Am besten fängt man mit dem Aussetzten nachts und in der Woche an. Aus Respekt vor den Landwirten und aus Eigennutz, sollte man möglichst wenig Schaden am Maisfeld verursachen. Große reingeschlagene Löcher könnte auch eure Tarnung verschlechtern. Umso weniger man kaputt machen muss, umso besser für eure Tarnung. Hat man, dass alles beachtet, bleibt eigentlich nur noch zu hoffen das eure Pflanzen es bis zur Ernte schaffen und nicht entdeckt werden. 


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Kommentare: 1
  • #1

    K. Nabis (Mittwoch, 05 Juli 2017 19:07)

    Das Problem sind Leider die Segler. Würde nicht empfehlen mehr als eine Pflanze stehen zu haben. Und mit Kolben umlegen sollte man auch aufpassen. Wie man ja sieht, von oben siehts scheiße aus.