Cannabis Anbau Grundwissen Growguide

Cannabis Anbau Grundwissen

Möchte man einen eigenen Cannabis Anbau starten oder sich lediglich informieren ist man in diesem Growguide genau richtig. Vorab sollte man sich aber  über die Voraussetzungen und Kosten im Klaren sein. In diesem Guide werde ich versuchen einen kleinen Einblick bieten zu können, bezüglich des Cannabis Anbau.

Als erstes sollte man überlegen  ob man die Möglichkeit hat den Cannabis Anbau innen (indoor) im Haus anzubauen oder draußen (outdoor) in der freien Natur. Das ist ein sehr Großer Unterschied, angefangen vom Equipment, das man für seine Pflanzen braucht und hört auf bei den Samen. Indoor sowohl als auch Outdoor haben Vor- und Nachteile. Im Folgenden werde ich diese Punkte näher erläutern.

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Was ist Cannabis bzw. Hanf überhaupt?

Hanf, Marihuana oder Gras ist eine der ältesten Nutzpflanzen in der aufgezeichneten Menschheitsgeschichte. Die Anwendungsgebiete, genauso vielfältig wie die Pflanze selber. Ob in der Medizin, Freizeit oder Textilien, die wunder Pflanze ist überall zu finden. Deswegen wird die Pflanze seit Jahrhunderten kultiviert und gezüchtet.

Aus dem Männlichen Hanf, werden meistens Fasern für verschiedene Prozesse gewonnen. Die weiblichen Pflanzen bilden, Blüten die zu Rauschmittel weiterverarbeitet werden können. Deswegen ist in den meisten Ländern Welt weit, die Verbreitung, Handel, und Konsum von weiblichen Hanf Pflanzen strengstens verboten.

Woher kommt Marihuana und welchen Besonderheiten gibt es?

Die Pflanze gehört zu der Familie der Hanfgewächse oder auch Cannabaceae. Die ersten geschichtlichen Aufzeichnungen über den Cannabis Anbau gibt es im Alten China. Marihuana kommt ursprünglich aus dem Jungle (Sativa) oder Gebirgsketten (Indica). Cannabis wächst größtenteils nur in Tropischen und gemäßigten Zonen. Wie beim Menschen gibt es Männchen und Weibchen.

Die weiblichen Exemplare sind auf die Bestäubung von Männlichen Pollen angewiesen. Nur weibliche Pflanzen bilden Knospen, die auch als Rauschmittel benutzen werden können. Es ist eine einjährige Pflanze, das heißt, das die Aussaat und Blüte innerhalb eines Jahres vollzogen wird.

Im Frühling beginnt der Lebenszyklus der Marihuana Pflanze in der Natur dann wieder von vorne. Jedes Jahr aufs Neue beginnen sich die Samen zu kräftigen Pflanzen zu entwickeln.

Outdoor Cannabis Anbau

Der Außen Anbau ist sehr kostengünstig, einfach und gut für Anfänger geeignet um erste Erfahrungen zu sammeln. Ökologisch gesehen ist Outdoor Growing die beste Wahl. Doch auch hier können einige Probleme entstehen. Die erwartete Qualität ist von den klimatischen Bedingungen abhängig.

Das A und O für eine schöne Outdoor Ernte ist also das Wetter, aber auch andere Faktoren bestimmen die erfolgreiche Ernte zum Beispiel können Schädlinge ein Großteil der Ernte zerstören. Als erstes sucht man sich einen geeigneten Spot (Standort) für seine Pflanzen aus.  Dabei zu beachten sind folgende Dinge.

Bodenbeschaffenheit

Bei dem Boden ist zu beachten das er möglichst locker und wenig Verunreinigungen aufweisen sollte. Auch sollte er nicht zu hart oder lehmig sein. Idealerweise verwendet ihr eure eigene Erde die ihr im Internet oder bei eurem Growshop des Vertrauens kauft und verwendet.

Dadurch wird auch der Ertrag positiv beeinflusst beim Cannabis Anbau, weil die Pflanze bessere Nährstoffe bekommt.  Dabei empfehle ich ein großes Loch auszuheben und etwa 15 – 25 Liter Erde pro Pflanze zu nutzen um gute Ergebnisse zu erzielen.

Unkraut als Indikator

Unkraut ist ein sehr guter Indikator dafür ob euer Spot geeignet ist. Überall wo zahlreiche Brennnesseln wachsen ist eine potenzielle stelle für eure Pflanzen. In der Wachstums Phase hat die Cannabis Pflanze einen erhöhten Stickstoff bedarf. Brennnesseln sind ein sicheres Zeichen für ein großes Stickstoff vorkommen im Boden und somit optimal für Cannabis.

Lichteinstrahlung

Nicht zu unterschätzen ist die Lichteinstrahlung für eure Pflanze. Einen Nadeltannen Wald kann ich nicht Empfehlen weil die Lichtausbeute sehr schlecht ist. Besser geeignet ist ein Mischwald mit verschiedenen Bäumen. In solchen Wäldern lassen sich oft gute Lichtungen finden um seine Pflanze unterzubringen. Natürlich kann  man auch in Maisfeldern oder anderen derartigen Feldern sein Spot finden.

Erreichbarkeit für Bewässerung

Nicht umsonst wird Cannabis gerne als Unkraut bezeichnet auch wenn das nicht ganz der Wahrheit entspricht. Trotzdem sollten sie für eine ausreichende bewässerung sorgen.Die Pflanze überlebt Dürrephasen von bis zu 4 Wochen stellt dann, aber ihr Wachstum schon nach einer Woche ein.

Deswegen sollte man auch auf eine gute Erreichbarkeit des Spottes setzen um gegebenenfalls der Natur unter die Arme zu greifen und selber den Regengott zu Spielen. Ich empfehle nach spätestens einer Woche Trockenphase zu Gießen.

Wenig belebte Plätze für den Cannabis Anbau wählen

Um nicht aufzufliegen sollte man auf noch so kleine Details achten. Jogger, Hunde oder Müll in der Nähe von deinem Spot ? Dann such dir besser einen anderen den es gibt nichts Schlimmeres als das deine Pflanzen geklaut werden oder du erwischt wirst.

Noch ein kleiner Tipp von mir nehmt bitte nicht den ersten Spot den ihr findet sucht euch 3 Spots aus und entscheidet euch für den besten. Zudem würde ich das Risiko streuen und nicht alle Pflanzen auf einem Punkt setzen.

Hat man den perfekten Spot gefunden braucht man lediglich Samen und ein paar Sachen die in einem normalen Haushalt zu finden sind, aber dazu später mehr. Am besten würde ich die Keimlinge mindestens bis 30 Cm züchten und dann sobald die Wetterbedingungen es zulassen Anfang April – Ende Mai aussetzen. Der Erntezeitpunkt variiert je nach Sorte und Breitengrad. Eine Faustregel hierfür ist Mitte September bis Mitte Oktober.

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Cannabis Anbau Indoor

Cannabis Anbau Indoor heißt nichts anderes als das wir ein künstliches Klima schaffen in einem geschlossenen Raum um unseren Pflanzen die perfekten Bedingungen zu bieten.

Hierbei ist besonders wichtig dass die Pflanze eine optimale Bewässerung, genug Frischluft, und schwankende Luftfeuchtigkeit je nach Lebensphase erhält. Der Cannabis Anbau Innen ist anfangs sehr Kostenintensiv, aber man wird rasch mit guten Ergebnissen belohnt.

Ein Großer Vorteil des Cannabis Anbau Innen, ist das man zu jeder Jahreszeit Erträge hat und somit auch im Winter sein Joint genießen kann ohne lästigen Beigeschmack.  Dabei sollten Sie, aber auch stets auf ihren Stromverbrauch schauen. Der Standort ist genau wie beim Outdoor Growing eine entscheidende Frage. Auf die genaueren Standort Eigenschaften werde ich jetzt eingehen.

Licht & Temperatur beim Indoor Anbau

Das ist ein sehr wichtiges Thema im Indoor Anbau. Beim Outdoor Growing übernimmt die Natur den Faktor Licht für uns, im Indoor Growing hingegen nicht, hier muss man die Sonne imitieren und künstliches Licht schaffen. Üblicherweise wird dabei eine 400 – 600 Watt NDL Lampe verwendet. Je nach Platz und möglichen Stromverbrauch wird dann entschieden.

Strom in der Nähe des Standortes ist zwingend notwendig. Persönlich empfehle ich lieber etwas weniger Watt zu nehmen damit man keine überdimensionierte Anlage hat, die unser kleines Hobby auffliegen lässt. Bitte Suchen sie ein Raum aus der ein konstantes Klima bietet.

Zu hohe Temperaturen an den Spitzen haben eine erhebliche Auswirkung auf die Qualität ihrer Ernte. Zu Kalte Temperaturen hingegen lassen die Pflanze ihr Wachstum einstellen. Der Optimal Wert liegt bei etwa 20°C.

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Bewässerung & Luftzufuhr

In der Nähe ihres Standortes sollte ein Verfügbarer Wasseranschluss sein um die Pflanzen mit ausreichend frischem Wasser zu versorgen. Denken sie an die Zukunft eventuell wollen sie ja später nachrüsten und ihre Anlage mit einem Nährstofftank Optimieren.

Durch die Lampe die eine hohe Wärmeentwicklung hat  und dem Sauerstoff-Co2 Austausch  eurer Pflanzen empfehle ich genügend frische Luft. Optimal wäre ein Fenster in dem Raum wo ihr Anbaut.

Neugierige Nachbarn

Vermeidet bei der Standort Frage einsichtige Räume die man von der Straße oder einer anderen Wohnung aus sehen könnte. Zudem würde ich meine Anlage verstecken oder in einem abschließbaren Raum unterbringen. Es sollte nicht jeder Besucher wissen was du für ein neues Hobby hast.

Homebox & Growroom

Für den Hobby Gärtner ist die einfachste Variante sich eine Growbox zu besorgen, bestehend aus einem steckbaren Aluprofil und beschichteten Licht undurchlässigem Gewebe. Die Growbox auch Homebox genannt, lässt sich dann mittels Reißverschlüssen öffnen und schließen. Es gibt verschiedene Formate, aber Größen ab 80x80x160cm bis 120x120x200cm sind gängig.

Eine Alternative zur Homebox ist es einen ganzen Raum umzubauen und dort einen schönen Platz für deine Pflanzen zu schaffen. Man sollte in diesem Zusammenhang auch bedenken dass eine Homebox schneller abgebaut ist im Gegensatz zum Growroom. Schlechter zu verstecken wäre ein solcher Raum, aber der Platz Vorteil überwiegt deutlich.

Ausstattung & Kosten

Am Anfang des Themas Indoor haben wir davon gesprochen dass die Anbau Art sehr Kosten intensiv ist. Damit sie eine genaue Vorstellung davon haben was man dafür ungefähr alles benötigt finden sie weiter unten eine kleine Auflistung.

554,89 €  Gesamt

Zu dieser Auflistung kommen noch die Stromkosten die wir in einem späteren Kapitel behandeln werden.

1.6 Zusammenfassung für den Cannabis Indoor & Outdoor Anbau

Als erstes sollte man sich überlegen wo man die Möglichkeit hat anzubauen. Je nachdem ob der Cannabis Anbau im Outdoor oder Indoor Bereich gemacht wird, gibt es individuelle Bedürfnisse an das Equipment, Samen und die Beleuchtung. Draußen ist der Anbau sehr leicht und es werden nur wenige Sachen für eine erfolgreiche Zucht benötigt. Der innen Anbau verlangt hingegen sehr viel mehr an Investitionen. Für eine konkretere Kauf Empfehlung sollte man sich den Navigationspunkt „Cannabis Growbox“ anschauen dort sind gute Komplettsets detailliert aufgelistet.

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