Wie weit ist die Cannabis Legalisierung in Deutschland eigentlich?

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Das Thema Cannabis Legalisierung Deutschland ist 2018 immer mehr in den Fokus der Politik geraten. Seitdem Cem Özedemir, der Mitglied von den Grünen ist, mit einer Cannabis Pflanze auf dem Dach gefilmt wurde ist der Schlagabtausch im vollen Gange. Aber auch die Bevölkerung geht immer öfter auf die Straße gegen die Kriminalisierung von Cannabis, sowie dieses Wochenende auf der Hanfparade in Berlin.

Zudem sind sich Experten, Juristen und Mediziner einig dass die geregelte Freigabe von Hanf erlaubt werden muss. Neuste Studien bestätigen, sogar das Alkohol um ein vielfaches schädlicher ist als Gras. Auch in anderen Bundesländern wie Berlin, Bayern, Bremen oder NRW kommt die Marihuana Legalisierung voran.

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Was zeigen die neusten Studien zum Thema Cannabis Legalisierung?

Neuste Cannabis Studien zeigen das die Langzeitfolgen und auch kurzzeitfolgen weit weniger schlimm sind als bislang vermutet. Das wissenschaftliche Magazine „Scientific Reports“ veröffentlichte erst dieses Jahr eine Studie zu diesem Thema. Die Untersuchung der Universitäten Karlsruhe und Dresden kamen zu dem Schluss das, dass Sterberisiko von Cannabis um etwa 114-mal geringer sei als bei Alkohol. Somit ist Alkohol nach Heroin die tödlichste Droge überhaupt.

Gefolgt von Kokain, Ecstasy, Nikotin, Meth Amphetamin, Amphetamine und Methadon.Erst auf dem aller letzten Platz ist Cannabis zu finden. Dennoch hat die Studie einen kleinen Haken denn sie wurde mit Mäusen durchgeführt  und ist somit nicht zu 100 % auf Menschen übertragbar. Die nächste Studie aus England die sich mit den Langzeitfolgen von Cannabis beschäftigt hat kam ebenfalls zu einem erstaunlichen Ergebnisse. Denn es wurden seit den 1980er Jahren jugendliche begleitet und in verschiede Gruppen unterteilt.

Herauskam das Gelegenheitsraucher und Dauer Konsumenten die dieses Jahr mit Mitte 30 untersucht wurden immer noch keine Langzeitfolgen aufweisen. Kritisiert wurde, aber das erst später auftretende folgen des Cannabis Konsums in den nächsten Jahren noch untersucht werden müssen.

Zudem wurden nur Jungen und keine Frauen untersucht, aber es ist allgemein bekannt das Cannabis Konsum sich auf Frauen anders auswirkt. Abschließen lässt sich sagen dass diese Studie leider noch zu kurz ist, um aussagekräftige Argumente zu liefern was bei Konsumenten über 50 für Folgen auftreten können.

Wie weit ist die Politik im Thema „Cannabis Legalisierung Deutschland“?

Die Politik hat in Sachen Cannabis Legalisierung Deutschland mächtig Fahrt aufgenommen. Angefangen wurde die Debatte durch Özdemir von den Grünen, der eine Cannabis Pflanze in einem Video auf seinem Balkon hatte. Kurz danach gaben die Grünen bekannt das Thema Legalisierung in ihr Wahlprogramm aufzunehmen und ab 2017 damit in den Bundestagswahlen auf Wähler fang zu gehen.

Derzeit wird an einem ausgereiften Plan gearbeitet wie eine derartige Legalisierung von statten gehen könnte. Auch die Probleme im Görlitzer Park in Berlin übt Druck auf die Politik aus um endlich in Sachen Cannabis neue Wege zu gehen. Zudem hat die SPD intern eine Mitgliederwahl veranlasst die über das Thema Cannabis Legalisierung abstimmen soll.

Kommt es zu einer Mehrheit wird auch die SPD 2015 dieses heiße Pflaster in ihr Wahlprogramm aufnehmen. Früher oder Später scheint also eine Legalisierung unausweichlich zu sein und es ist eine Frage der Zeit wann die Strafverfolgung aufhört.

Was sagen Juristen und Experten zu der Cannabis Legalisierung?

Viele Suchtexperten, Mediziner und Juristen sind sich in dem Thema einig, dass der eigengebrauch von Cannabis nicht bestraft werden sollte. Bei einer Tagung im letzten Monat in Frankfurt kamen Experten aus unterschiedlichsten Fachgebieten zusammen und forderten die Entkriminalisierung des Konsums. Haupt Argument waren die extrem großen Risiken die der Schwarzmarkt birgt, denn niemand weiß wirklich woher das Gras kommt.

Laut Heino Stöver von der Fachhochschule Frankfurt konsumieren, aber etwa zwölf Prozent der Deutschen Cannabis. Davon sind, aber nur etwa drei Prozent Gewohnheitskiffer. Zudem sei der Dauergebrauch auf einem niedrigen Niveau und werde durch rechtliche Eingriffe kaum beeinflusst. Dabei sind von 250.000 Drogendelikten in der Bundesrepublik etwa 145.000 auf den Verstoß von Cannabis zurückzuführen.

Hierbei wird, aber der Großteil der Verfahren, aufgrund von geringfügigen Mengen eingestellt. Das bedeutet enorme Kosten für die Amtsgerichte und Steuer Einbußen die man durch den legalen Verkauf von Cannabis einnehmen könnte. Deswegen sind sich Experten einig und fordern eine geregelte Freigabe von Marihuana. Trotzdem ist die Bewegung „Cannabis Legalisierung Deutschland“ nur langsam vorangekommen.

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